Meditation Zitate werden meist als lose Liste präsentiert – dabei stecken hinter einigen der bekanntesten Sätze über Stille, Gegenwart und inneren Frieden ganz reale, oft dramatische Lebensgeschichten. Ein Molekularbiologe, der Meditation aus dem Kloster in die westliche Medizin holte. Ein junger Mann, der nach einer Nacht tiefster Verzweiflung als völlig veränderter Mensch aufwachte. Diese Sammlung aus über 140 Zitaten erzählt diese Geschichten – und zeigt dir am Ende auch, wie du selbst mit dem Meditieren beginnst.
Jon Kabat-Zinn: Vom Molekularbiologen zum Vater der modernen Achtsamkeit
Kaum jemand hat die Meditation so nachhaltig aus der religiösen Nische in den medizinischen Mainstream geholt wie Jon Kabat-Zinn. Geboren 1944 als Sohn eines Immunologen in New York, promovierte er 1971 in Molekularbiologie am MIT – ausgerechnet im Labor des Medizin-Nobelpreisträgers Salvador Luria. Bereits 1965, als 21-jähriger Student, besuchte er zufällig eine Vorlesung des buddhistischen Lehrers Philip Kapleau, die sein Interesse an Meditation weckte, das er seither nie wieder verlor.
1979 gründete er an der University of Massachusetts Medical School die Stress Reduction Clinic und entwickelte dort ein achtwöchiges Programm, das er zunächst schlicht „Stress Reduction and Relaxation Program“ nannte – heute weltbekannt als Mindfulness-Based Stress Reduction, kurz MBSR. Sein erklärtes Ziel war dabei nie, den Buddhismus zu verbreiten, sondern dessen jahrtausendealte Techniken bewusst zu entkernen und in eine säkulare, wissenschaftlich überprüfbare Form zu bringen, die auch in Krankenhäusern, Schulen und Gefängnissen funktioniert. Sein Ansatz erwies sich als derart wirksam, dass Absolventinnen und Absolventen ihren behandelnden Ärzten hinterher berichteten, das achtwöchige Programm habe ihnen mehr Linderung gebracht als Jahre medizinischer Behandlung zuvor. Heute bieten mehr als 700 Kliniken weltweit MBSR-Kurse an.
Aus dieser sehr pragmatischen, alltagstauglichen Haltung heraus entstanden viele seiner bekanntesten Zitate. Aus Sicht der meditativen Traditionen leide unsere gesamte Gesellschaft am „ADHS-Syndrom“, bemerkte er einmal pointiert. Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen, lautet eines seiner bekanntesten Bilder für den Umgang mit unvermeidlichem Stress. Die beste Möglichkeit, Momente einzufangen, sei, aufmerksam zu bleiben – so kultivierten wir unsere Achtsamkeit, die schlicht bedeute, wach zu bleiben und zu wissen, was man gerade mache. Sein vielleicht knappstes, aber wirkungsvollstes Zitat lautet schlicht: Atme und lass sein. Und auf die Frage, was Meditation eigentlich sei, antwortete er einmal, es gehe dabei ganz einfach darum, man selbst zu sein und sich allmählich darüber klarzuwerden, wer das eigentlich ist.
Eckhart Tolle: Die Nacht, die alles veränderte
Eine der bewegendsten Geschichten der modernen spirituellen Szene ist die von Eckhart Tolle, geboren 1948 als Ulrich Tölle im westfälischen Lünen. Seine Kindheit war geprägt von familiären Konflikten – nach eigenen Angaben dachte er bereits mit zehn oder elf Jahren erstmals über Suizid nach. Nach Stationen in Spanien und England studierte er in London Philosophie und Psychologie und war anschließend als Doktorand an der renommierten University of Cambridge tätig – äußerlich ein makelloser akademischer Werdegang, innerlich jedoch von langjährigen Depressionen begleitet.
Kurz nach seinem 29. Geburtstag erlebte Tolle in einer einzigen Nacht das, was er selbst als radikale innere Transformation beschreibt. Er erwachte mit einem Gefühl absoluten Grauens, wie er es später in seinem Buch schilderte – doch aus diesem tiefsten Tiefpunkt heraus erlebte er einen inneren „Kollaps des mentalen Selbst“ und einen Zustand tiefer, fortan bleibender innerer Stille. In den folgenden zwei Jahren brach er sein Promotionsstudium ab und verbrachte einen Großteil seiner Zeit in einem Zustand tiefer Glückseligkeit auf Parkbänken am Londoner Russell Square, ohne festen Wohnsitz, manchmal in buddhistischen Klöstern übernachtend – seine eigene Familie hielt ihn zu dieser Zeit für „von Sinnen“. Er änderte seinen Vornamen zu Eckhart, in Anlehnung an den mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart.
Erst zwei Jahrzehnte später, 1997, veröffentlichte er seine Erkenntnisse in „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ – ein Buch, das sich weltweit über 16 Millionen Mal verkaufte und von Oprah Winfrey persönlich empfohlen wurde. Genau aus dieser radikalen persönlichen Erfahrung mit dem gegenwärtigen Moment als einzigem Ausweg aus quälenden Gedanken stammen seine bekanntesten Zitate: Durch Selbstbeobachtung komme automatisch mehr Gegenwärtigkeit in unser Leben – in dem Moment, in dem wir erkennen, dass wir nicht in der Gegenwart sind, seien wir bereits gegenwärtig. Wo immer du bist, sei ganz dort, lautet einer seiner knappsten Sätze, und noch schlichter: Ein bewusstes Ein- und Ausatmen ist eine Meditation. Das Gegenstück zum äußeren Lärm, so Tolle, sei der innere Lärm des Denkens – das Gegenstück zur äußeren Stille die innere Stille jenseits der Gedanken.
Weitere große Stimmen: Thich Nhat Hanh, Osho und die Fülle der Traditionen
Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh, dessen vollständige Lebensgeschichte wir bereits ausführlich in einem eigenen Artikel erzählt haben, prägte auch viele der hier gesammelten Zitate über achtsames Atmen und Gehen: Lächle, atme ein und gehe langsam, riet er, und Gefühle kämen und gingen wie Wolken am Himmel – das achtsame Atmen sei unser Anker im Hier und Jetzt. In Stille zu essen, auch nur für ein paar Minuten, sei eine sehr wichtige Übung, betonte er, weil sie uns von Ablenkungen fernhalte, die einen wirklichen Kontakt mit dem Essen verhindern könnten. Sein Rat zur Gehmeditation lässt sich dabei überraschend alltagstauglich anwenden: Man könne sie bei jeder Gelegenheit üben, auch zwischen Geschäftsterminen oder auf dem Weg vom Auto in den Supermarkt – man müsse sich nur Zeit beim Gehen lassen.
Der indische Mystiker Osho, dessen kommunenartige Bewegung in den USA in den 1980er-Jahren durchaus umstritten war, hinterließ dennoch einige pointierte Gedanken zur Meditationspraxis selbst: Seine eigene Meditation bedürfe keiner komplexen Praktiken, sagte er einmal, sie sei tanzen, sie sei singen, sie sei in Stille zu sitzen. Die eigentlich entscheidende Frage sei ohnehin nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gebe, sondern ob man vor dem Tod lebendig sei.
Buddhistische und philosophische Stimmen zur Stille
- Meditieren lernen ist das größte Geschenk, das du dir in diesem Leben machen kannst. – Sogyal Rinpoche
- Jeder Augenblick kann eine Gelegenheit zur Meditation sein, ganz gleich, wo du bist, oder was um dich vorgeht. – Sri Chinmoy
- Das Paradies ist kein Ort; es ist ein Bewusstseinszustand. – Sri Chinmoy
- Die Fülle des Lebens liegt in der Stille des Geistes. – Jiddu Krishnamurti
- Wenn du dein Leben vereinfachen möchtest, ist Meditation die Antwort. – Sri Chinmoy
- Was ist Meditation? Das Vertreiben der Gedanken. Halte dich an einem fest, damit die anderen vertrieben werden. – Ramana Maharshi
- Die einzige Art zu leben besteht darin, jede Minute als unwiederholbares Wunder zu akzeptieren. – Tara Brach
- Du beginnst, indem du deine Gedanken wandern lässt und sie dabei beobachtest. Allein die Beobachtung verlangsamt den Geist bis zum völligen Stillstand. – Nisargadatta Maharaj
- So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird, wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen, so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden, wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen. – Swami Sivananda
- Achtsamkeit ist nicht schwierig, wir müssen uns nur daran erinnern, achtsam zu sein. – Sharon Salzberg
- Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist. – Jiddu Krishnamurti
- Bei der Meditation geht es darum, die Wahrheit in jedem Augenblick zu sehen. – Jiddu Krishnamurti
- Meditation ist das Reinigen des Geistes und Herzens vom Egoismus. – Jiddu Krishnamurti
- Je intensiver die Meditation über das Selbst wird, desto mehr Gedanken verlöschen. – Ramana Maharshi
- Das Selbst ist die eigenschaftslose reine Wirklichkeit, in deren Licht Körper und Ego aufleuchten. – Ramana Maharshi
- Wieso glaubst du, dass Arbeit und Meditation zwei verschiedene Dinge sind? – Akong Tulku Rinpoche
- Wo es Frieden und Meditation gibt, gibt es keine Angst und keinen Zweifel. – St. Francis De Sales
- Ohne meinen Verstand, wäre meine Meditation hervorragend. – Ani Pema Chodron
- Meditation ist besser als Wissen. – Bhagavadgita
- Meditation macht aus uns niemand anderen, sondern den, der wir immer gewesen sind. – Carl Friedrich von Weizsäcker
- Wenn du meditierst und der Teufel kommt, lass den Teufel meditieren. – Georges I. Gurdjieff
- Wenn du Zeit zum Atmen hast, hast du Zeit zum Meditieren. – Ajahn Amaro
- Lerne Konzentration und wende sie in jeder Weise an. So verlierst du nichts. – Swami Vivekananda
- Dein Ziel ist es nicht, mit deinem Verstand zu kämpfen, sondern den Verstand zu beobachten. – Swami Muktananda
- Wenn du einen ruhigen und stillen meditativen Zustand erreichst, kannst du das Geräusch der Stille hören. – Stephen Richards
- Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft, konzentriere den Geist auf den gegenwärtigen Moment. – Buddha
- Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. – Buddha
Zitate des Dalai Lama über Meditation
- Schlaf ist die beste Meditation.
- Wenn jedes 8-jährige Kind auf der Welt Meditieren lernt, wird es innerhalb einer Generation auf der Erde keine Gewalt mehr geben.
- Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.
- Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.
- Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.
- In Auseinandersetzungen mit deinen Lieben sprich nur über die aktuelle Situation. Lasse die Vergangenheit ruhen.
- Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, universelle Religion dar. Man braucht dafür keine Tempel und keine Kirche, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln.
- Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal einzuschlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist.
- Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand.
- Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln, nicht durch Meditation oder Beten allein.
- Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.
Prominente über Meditation
- Es ist wie ein Ladegerät für deinen Körper und Geist. Das ist Meditation! – Jerry Seinfeld
- Ich beginne den Tag mit Meditation. Sie bringt mich in die beste Stimmung. Ich praktiziere Meditation im Bett für 20 Minuten – die einzige Zeit am Tag, in der mein Verstand absolute Ruhe bekommt. – Katy Perry
- Ich glaube, dass Meditation zukünftig so normal im Schulalltag werden könnte, wie ökologisches Bewusstsein heute in der Gesellschaft. – Paul McCartney
- Meditation erdet mich. Ich bin bei mir. – Tina Turner
- Meditation stimmt mich positiv auf den Tag ein, der vor mir liegt. – Richard Gere
- Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und dann bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören. – Steve Jobs
- Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Am wichtigsten ist es, dass du den Mut hast, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. – Steve Jobs
Wie du selbst mit dem Meditieren anfängst
Diese Kategorie heißt nicht umsonst „Meditation lernen“ – deshalb hier drei bewährte Einstiegstechniken, direkt inspiriert von den oben vorgestellten Traditionen:
Atemmeditation. Setz dich aufrecht hin, schließe die Augen und richte deine Aufmerksamkeit einfach auf deinen natürlichen Atem – ohne ihn zu verändern. Sobald deine Gedanken abschweifen, bemerke das und kehre sanft zum Atem zurück. Genau das meint Jon Kabat-Zinn, wenn er sagt, man solle einfach auf den jetzigen Moment achten, ohne zu versuchen, ihn zu verändern.
Body Scan. Wandere in Gedanken langsam von den Füßen bis zum Kopf durch deinen Körper und nimm jede Körperregion bewusst wahr, ohne etwas verändern zu wollen. Diese Technik stammt direkt aus Kabat-Zinns MBSR-Programm und zählt zu den am besten erforschten Meditationsformen überhaupt.
Gehmeditation. Wie Thich Nhat Hanh empfahl, lässt sich diese Technik in jeden Alltag einbauen – auf dem Weg zur Arbeit, zwischen zwei Terminen, beim Gang zum Supermarkt. Wichtig ist nur, sich bewusst Zeit zu lassen und jeden Schritt tatsächlich zu spüren, statt gedanklich schon am Ziel zu sein.
Für den Einstieg reichen fünf bis zehn Minuten täglich – Konsistenz zählt dabei mehr als Länge, ganz im Sinne von Allan Lokos‘ schlichter Beobachtung: Wer meditiert gut? Derjenige, der meditiert.
Zen-Sprüche
- Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren. – Zen-Spruch
- Wenn du in einem Heizungsraum nicht meditieren kannst, dann kannst du nicht meditieren. – Alan Watts
- Eine Katze sitzt, bis ihr das Sitzen langweilig wird. Dann steht sie auf und geht weg. – Alan Watts
- Die Menschen versuchen, es selbst beim Zazen noch zu etwas zu bringen. Selbst auf dem Wege Buddhas machen sie sich selbst Stress. – Kodo Sawaki
- Mache keinen Augenblick von dem abhängig, was morgen sein mag. Denke nur an diesen Tag und diese Stunde und deine Treue zum Weg. – Dogen Zenji
Kurze und witzige Meditation Sprüche
- Meditation: Parkverbot für Alltags-Stress. – Karl-Heinz Karius
- Ich sitze, also bin ich. – Niraj
- Wer meditiert gut? Derjenige, der meditiert. – Allan Lokos
Weitere Zitate über Stille, Gegenwart und Loslassen
- Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. – Antoine de Saint-Exupéry
- Der Verstand kann die Hölle zum Himmel machen oder den Himmel zur Hölle. – John Milton
- Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tu, was du noch nie getan hast. – Peseschkian
- Wer entscheidet, findet Ruhe, wer Ruhe findet, ist sicher, wer sicher ist, kann überlegen, wer überlegt, kann verbessern. – Konfuzius
- Blicke über deine Gedanken hinaus und trinke den reinen Nektar dieses Augenblicks. – Rumi
- Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne. – Friedrich Nietzsche
- Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass das Leuchten immer noch besteht. – Johann Wolfgang von Goethe
- Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. – Wilhelm Busch
- Das Bewusstsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt. – Zhuangzi
- Schaffe dir Augenblicke innerer Ruhe und lerne in diesen Augenblicken das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. – Rainer Maria Rilke
- Die Weisheit des Lebens besteht im Vermeiden der unwesentlichen Dinge. – Lin Yutang
- Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt. – Albert Schweitzer
- Meditation ist für den Geist, was Sport für den Körper ist – sie wärmt und belebt. – John Thornton
- Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die kreativen Forscher ihre Entdeckungen machen. – Adolf Muschg
- Habe Geduld mit allen Dingen, aber besonders mit dir selbst. – Francis de Sales
- Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern. – Carmen Sylva
- Wir haben nur diesen gegenwärtigen Moment, der sich vor unseren Augen öffnet und entfaltet, Tag und Nacht. – Jack Kornfield
- Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen. – Giacomo Casanova
- Der Augenblick ist zeitlos. – Leonardo da Vinci
- Unsere größten Erlebnisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. – Jean Paul
- Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten, wie ein Maler von seinem Bilde. – Christian Morgenstern
- In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder. – Carl von Linné
- Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit. – Friedrich Schiller
- Nichtstun ist die aller schwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. – Oscar Wilde
- Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. – Elizabeth Barrett Browning
- Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. – Johann Wolfgang von Goethe
- Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. – Epiktet
- Manche Leute wären frei, wenn sie zu dem Bewusstsein ihrer Freiheit kommen könnten. – Marie von Ebner-Eschenbach
- Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. – Thomas Jefferson
- Dem ruhigen Geist ist alles möglich. – Meister Eckhart
- Meditation ordnet die Gedanken und verleiht mehr Gelassenheit. – Franz Schmidberger
- Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann auf dieser Welt nichts mehr verlieren. – Stefan Zweig
- Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille. – Friedrich Nietzsche
- Es ist nie zu spät. Du bist nie zu alt oder zu krank, um noch einmal von vorne anzufangen. – Bikram Choudhury
- Man benötigt 2 Jahre, um sprechen zu lernen, und 50 Jahre, um schweigen zu lernen. – Ernest Hemingway
- Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen. – Albert Schweitzer
- Das, was du bist, zeigt sich an dem, was du tust. – Thomas A. Edison
- Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt. – Henry David Thoreau
- Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer. – Konfuzius
- Nimm dir Zeit zum Glücklichsein, es ist die Quelle der Kraft. – Achim von Arnim
- Bewusstsein: Wir stehen an einem Ende, wir sind ein Anfang. – Christian Morgenstern
- Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein. – Hermann Hesse
- Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudele durch die Welt. Sie ist so schön: gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben. – Kurt Tucholsky
- Wenn du dein Leben so erfüllt und glücklich leben möchtest, wie es geht, dann sei dort, wo es stattfindet: im Hier und Jetzt! – Doris Kirch
- Laufe nicht der Vergangenheit nach, verliere dich nicht in der Zukunft. Das Leben ist hier und jetzt. – Laotse
- Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur eine Warnung sind, gegen die eigene Wahrheit zu leben. – Charlie Chaplin
- Vergiss nicht – man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen. – Marc Aurel
- In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen. – Lucius Annaeus Seneca
- Ein Mensch ohne Aufmerksamkeit ist gar nicht geeignet, in der Welt zu leben. – Philip Dormer Stanhope
- Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst. – Henry David Thoreau
- Es geht nicht darum, wie viel man tut, sondern mit wie viel Liebe man es tut. – Mutter Teresa
- Wo immer du bist, sei ganz dort. – Eckhart Tolle
- Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben. – Jonathan Swift
- Du kannst nicht verhindern, dass ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, dass er in deinen Haaren nistet. – Martin Luther
- Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. – Albert Einstein
- Nur wer den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft. – Heinrich von Kleist
- Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben. – Katharine Hepburn
- Mit der Zeit bekommt die Seele die Farbe der Gedanken. – Marc Aurel
- Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. – Johann Wolfgang von Goethe
- Um eine kraftvolle Lebenskraft aufrechtzuerhalten, vergiss dich selbst, vergiss das Leben und das Sterben und lenke deine volle Aufmerksamkeit auf diesen Moment. – H.E. Davey
- Liebe ist der am schwersten zu erreichende Bewusstseinszustand. – Raik Dalgas
- Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden. – Sokrates
- Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. – Pearl S. Buck
- Lebe, als würdest du morgen sterben, lerne, als würdest du ewig leben. – Mahatma Gandhi
- Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. – Albert Schweitzer
- Die Menschen bereuen ihre Sünden, der Auserwählte bereut seine Unachtsamkeit. – Dhu’l-Nun Misri
- Sei in diesem Moment glücklich, das ist genug. Wir brauchen nicht mehr als diesen Moment. – Mutter Teresa
- Wenn du denkst, du kennst dein Selbst, kennst du es nicht. – Isha Upanishad
- Es gibt keinen größeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt. – Lucius Annaeus Seneca
- Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag. – Charlie Chaplin
Fazit
Was diese über 140 Zitate eint, ist eine erstaunlich einfache, immer wiederkehrende Botschaft: Der einzige Ort, an dem sich Leben tatsächlich abspielt, ist der gegenwärtige Moment. Ob diese Erkenntnis aus jahrzehntelanger klösterlicher Praxis stammt, aus einer einzigen durchwachten Nacht voller Verzweiflung oder aus einem Forschungslabor am MIT – am Ende führen erstaunlich viele unterschiedliche Wege zur selben, sehr schlichten Übung: still zu werden und wirklich hinzuschauen, was gerade tatsächlich da ist.


