Martin Luther King hat keine klassische Autobiografie hinterlassen. Er wurde 1968 mit nur 39 Jahren ermordet. Doch er hat viel geschrieben: Bücher, Predigten, Briefe, Reden und unveröffentlichte Notizen. Der Historiker Clayborne Carson, Leiter des Martin Luther King, Jr. Papers Project an der Stanford University, hat aus diesem Material eine durchgehende Lebenserzählung in Kings eigenen Worten zusammengestellt.
Worum geht es?
Du begleitest King von seiner Kindheit in Atlanta über das Theologiestudium bis zum Busboykott von Montgomery 1955, der ihn bekannt machte. Es folgen die Kampagnen in Birmingham und Selma, der Marsch auf Washington mit der Rede „I Have a Dream“, der Friedensnobelpreis 1964 und seine späten Jahre, in denen er sich auch gegen Armut und den Vietnamkrieg einsetzte.
Was ist das Besondere?
Weil alle Texte von King selbst stammen, erfährst du nicht nur, was er tat, sondern auch, was er dachte und fühlte. Seine Zweifel, seine Ängste und seine tiefe Überzeugung von der Kraft der Gewaltlosigkeit werden spürbar.
Zum Buch
Taschenbuch auf Englisch, 416 Seiten, Abacus.






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