„Siddhartha“ erschien 1922 und gehört zu den meistgelesenen Büchern von Hermann Hesse. Gerade in den 1960er- und 70er-Jahren wurde der Roman weltweit zum Kultbuch einer ganzen Generation von Suchenden. Bis heute ist er für viele Menschen der erste Zugang zur Gedankenwelt Indiens und des Buddhismus.
Worum geht es?
Siddhartha ist der Sohn eines Brahmanen und hat alles, was man sich wünschen kann. Trotzdem spürt er eine innere Leere. Mit seinem Freund Govinda verlässt er sein Elternhaus und lebt als Asket. Sie begegnen Gotama, dem Buddha. Govinda schließt sich ihm an, Siddhartha jedoch will seinen eigenen Weg gehen. Er erlebt die Liebe der Kurtisane Kamala, wird reicher Kaufmann und verliert sich im Genuss, bis er beim Fährmann Vasudeva am Fluss endlich zur Ruhe kommt.
Warum zu Buddha?
Hesse erzählt keine Lebensgeschichte des Buddha, auch wenn sein Held denselben Vornamen trägt. Doch der Roman greift die zentrale Botschaft auf: dass Erkenntnis nicht gelehrt, sondern nur selbst erfahren werden kann.
Zum Buch
Taschenbuch, 128 Seiten, Suhrkamp Verlag.






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