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Walt Disney

Walt Disney wurde 1901 in Chicago geboren und erlebte mit seinem ersten Trickfilmstudio eine Pleite. Er gab nicht auf, erfand Micky Maus und wagte mit „Schneewittchen“ den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm. Mit Disneyland erfüllte er sich später einen Traum, den viele für verrückt hielten. Hier findest du seine wichtigsten Lehren, inspirierende Zitate, Bücher und alles, was dir hilft, seine Weisheit in deinen eigenen Alltag zu bringen.

Wer war Walt Disney?

Walt Disney ging zweimal pleite, verlor seine erste erfolgreiche Zeichentrickfigur an einen Konkurrenten und musste sich anhören, dass niemand einen abendfüllenden Zeichentrickfilm sehen wolle. Seine Kritiker nannten das Projekt „Disneys Wahnsinn“. Doch er glaubte an seine Ideen, wenn niemand sonst es tat. Aus einer gezeichneten Maus, die er sich der Legende nach auf einer Zugfahrt ausdachte, wurde eines der größten Unterhaltungsimperien der Welt. Bis heute hält Walt Disney den Rekord für die meisten Oscars, die je ein einzelner Mensch gewonnen hat.

In diesem Porträt erfährst du, woher Walt Disney kam, wie Micky Maus entstand, warum „Schneewittchen“ ein riesiges Risiko war, wie Disneyland gebaut wurde, ob Walt Disney wirklich eingefroren wurde, woran er starb, welche „Walt-Disney-Zitate“ gar nicht von ihm sind und was du von ihm für deine eigenen Träume lernen kannst.

Steckbrief Walt Disney
Name Walter Elias Disney
Geboren 5. Dezember 1901 in Chicago, Illinois (USA)
Gestorben 15. Dezember 1966 in Burbank, Kalifornien (USA), mit 65 Jahren
Todesursache Lungenkrebs
Grab Forest Lawn Memorial Park in Glendale, Kalifornien (Urnengrab)
Eltern Elias Disney und Flora Call Disney
Geschwister Herbert, Raymond, Roy und Ruth
Ehefrau Lillian Bounds (verheiratet seit 1925)
Kinder Diane (geboren 1933) und die adoptierte Sharon (geboren 1936)
Beruf Zeichner, Filmproduzent, Unternehmer
Bekannt für Micky Maus, Schneewittchen, Disneyland
Auszeichnungen 22 Oscars und 4 Ehren-Oscars, Rekord für eine Einzelperson
Mitgründer The Walt Disney Company (1923, mit seinem Bruder Roy)

Walt Disneys Lebenslauf in Stichpunkten

  1. 1901Geburt am 5. Dezember in Chicago
  2. 1906Umzug der Familie auf eine Farm in Marceline, Missouri
  3. 1911Umzug nach Kansas City, Walt trägt mit seinem Vater Zeitungen aus
  4. 1918Fahrer für das Rote Kreuz in Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg
  5. 1921Gründung des Studios Laugh-O-Gram in Kansas City
  6. 1923Pleite in Kansas City, Umzug nach Hollywood, Gründung des Disney-Studios mit Bruder Roy
  7. 1925Heirat mit Lillian Bounds
  8. 1928Verlust der Figur Oswald, Geburt von Micky Maus in „Steamboat Willie“
  9. 1932Erster Oscar für den Farbfilm „Flowers and Trees“
  10. 1937„Schneewittchen und die sieben Zwerge“, der erste abendfüllende Zeichentrickfilm des Studios
  11. 1940„Pinocchio“ und „Fantasia“
  12. 1950Großer Erfolg mit „Cinderella“
  13. 1955Eröffnung von Disneyland in Kalifornien am 17. Juli
  14. 1964„Mary Poppins“
  15. 1966Tod am 15. Dezember in Burbank
  16. 1971Eröffnung von Walt Disney World in Florida

Wer war Walt Disney?

Walt Disney war ein amerikanischer Zeichner, Filmproduzent und Unternehmer. Zusammen mit seinem älteren Bruder Roy gründete er 1923 das Studio, aus dem die heutige Walt Disney Company wurde, einer der größten Unterhaltungskonzerne der Welt. Er erfand Micky Maus, produzierte den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm in Farbe und Ton aus Amerika und schuf mit Disneyland einen völlig neuen Typ von Freizeitpark.

Walt Disney war weniger ein großer Zeichner als ein großer Ideengeber, Geschichtenerzähler und Antreiber. Er hatte ein untrügliches Gespür für Geschichten, die Menschen berühren, und den Mut, technische Neuerungen wie Ton und Farbe als Erster konsequent einzusetzen. Dafür ging er immer wieder enorme finanzielle Risiken ein.

Kindheit: Farmleben und Zeitungen im Schnee

Walter Elias Disney kam am 5. Dezember 1901 in Chicago zur Welt. Sein Vater Elias war ein strenger, arbeitsamer Mann, der viele Berufe ausprobierte, seine Mutter Flora war Lehrerin. 1906 zog die Familie auf eine Farm in Marceline, einer Kleinstadt in Missouri. Diese Jahre auf dem Land mit den Tieren der Farm hat Walt später als die glücklichsten seiner Kindheit beschrieben. Die Hauptstraße von Marceline gilt als Vorbild für die „Main Street, U.S.A.“ in Disneyland.

1911 zog die Familie nach Kansas City. Dort musste der junge Walt mit seinem Vater frühmorgens Zeitungen austragen, bei jedem Wetter, auch im tiefsten Winter. Schon als Kind zeichnete er leidenschaftlich gern, nahm Kunstkurse und verkaufte erste Zeichnungen an Nachbarn. Mit 16 Jahren gab er sich älter aus, um im Ersten Weltkrieg zum Roten Kreuz zu kommen, und fuhr 1918 kurz nach Kriegsende als Krankenwagenfahrer in Frankreich. Seinen Krankenwagen bemalte er mit Comicfiguren.

Die ersten Pleiten: Laugh-O-Gram und der Neuanfang in Hollywood

Zurück in Kansas City arbeitete Walt als Werbezeichner und lernte dabei den begabten Zeichner Ub Iwerks kennen, der sein wichtigster künstlerischer Partner werden sollte. 1921 gründete Walt mit 20 Jahren sein erstes eigenes Zeichentrickstudio, Laugh-O-Gram. Die Filme waren gut, aber das Geschäft lief schlecht. 1923 war das Studio pleite. Walt soll zeitweise im Büro geschlafen und sich von kalten Bohnen aus der Dose ernährt haben.

Mit kaum mehr als einem Koffer und einem halbfertigen Film fuhr er im Sommer 1923 nach Hollywood. Dort gründete er am 16. Oktober 1923 zusammen mit seinem Bruder Roy das Disney Brothers Studio. Roy kümmerte sich um die Finanzen, Walt um die Ideen, eine Arbeitsteilung, die das ganze Leben der Brüder prägen sollte.

Wie Micky Maus entstand

Mitte der 1920er-Jahre hatte das Studio mit einer Figur namens Oswald, dem lustigen Hasen, erstmals Erfolg. Doch 1928 erlebte Walt einen bitteren Schlag: Bei Vertragsverhandlungen in New York erfuhr er, dass die Rechte an Oswald nicht ihm, sondern dem Verleih gehörten und dass dieser ihm die meisten seiner Zeichner abgeworben hatte. Walt verlor seine Figur und fast sein ganzes Team auf einen Schlag.

Auf der Rückfahrt im Zug nach Kalifornien, so erzählt es die Legende, dachte er sich eine neue Figur aus: eine Maus. Zusammen mit Ub Iwerks entwickelte er Micky Maus. Ursprünglich wollte Walt sie Mortimer nennen, doch seine Frau Lillian fand Mickey besser. Der Durchbruch kam am 18. November 1928 mit „Steamboat Willie“, einem der ersten Zeichentrickfilme mit synchronem Ton. Walt sprach Micky selbst, fast 20 Jahre lang. Der 18. November gilt bis heute als Micky Maus’ Geburtstag.

Später sagte Walt Disney in einer Fernsehsendung sinngemäß, er hoffe, dass man eines nie vergesse: Alles habe mit einer Maus angefangen.

Pluto, Goofy und Co.: die berühmten Disney-Figuren

Nach Micky kamen in den folgenden Jahren viele weitere Figuren dazu: Minnie Maus, der Hund Pluto, der tollpatschige Goofy und 1934 der cholerische Donald Duck. Falls du übrigens gerade ein Kreuzworträtsel löst: Der Hund von Micky Maus heißt Pluto, und die bekannteste Meerjungfrau bei Disney ist Arielle aus dem gleichnamigen Film von 1989, der allerdings erst lange nach Walts Tod entstand.

Mit den „Silly Symphonies“ experimentierte das Studio ab 1929 mit Musik und neuen Techniken. 1932 war „Flowers and Trees“ der erste Zeichentrickfilm im neuen Dreifarben-Technicolor-Verfahren und brachte Walt Disney seinen ersten Oscar ein.

„Schneewittchen“: der Wahnsinn, der Filmgeschichte schrieb

Mitte der 1930er-Jahre fasste Walt einen Plan, den fast alle für verrückt hielten: einen abendfüllenden Zeichentrickfilm. Bis dahin waren Zeichentrickfilme nur kurze Vorfilme. In Hollywood sprach man spöttisch von „Disney’s Folly“, Disneys Wahnsinn. Die Produktion von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ dauerte Jahre und verschlang ein Vielfaches des geplanten Budgets. Walt musste immer neue Kredite aufnehmen und Banken überzeugen, ihm noch mehr Geld zu leihen.

Am 21. Dezember 1937 hatte der Film Premiere, und das Publikum war begeistert. „Schneewittchen“ wurde zu einem der erfolgreichsten Filme seiner Zeit. Walt Disney erhielt dafür einen ganz besonderen Ehren-Oscar: eine große Oscar-Statue und daneben sieben kleine, eine für jeden Zwerg. Mit dem Geld baute er ein neues, großes Studio in Burbank, wo die Walt Disney Company noch heute ihren Hauptsitz hat.

Es folgten „Pinocchio“ und „Fantasia“ (beide 1940), „Dumbo“ (1941) und „Bambi“ (1942). Nach schwierigen Kriegsjahren, in denen das Studio auch Propaganda- und Lehrfilme für das Militär drehte, kam 1950 mit „Cinderella“ wieder ein großer Erfolg.

Disneyland: ein Park, der nie fertig wird

Die Idee zu Disneyland kam Walt der Überlieferung nach, als er an Wochenenden mit seinen Töchtern Karussell fuhr und auf einer Parkbank wartete. Er wünschte sich einen Ort, an dem Eltern und Kinder gemeinsam Spaß haben können. Wieder hielten viele seine Idee für zum Scheitern verurteilt, wieder ging er ein enormes Risiko ein. Um das Geld aufzutreiben, lieh er sich sogar Geld auf seine Lebensversicherung und schloss einen Vertrag mit einem Fernsehsender.

Am 17. Juli 1955 öffnete Disneyland in Anaheim, Kalifornien. Der Eröffnungstag war ein Chaos: zu viele Besucher, zu wenig Trinkwasser, frischer Asphalt, in dem die Absätze der Damen stecken blieben. Später nannte man ihn den „Schwarzen Sonntag“. Doch schon nach wenigen Wochen kamen die Besucher in Scharen. Walt Disney sagte über seinen Park, Disneyland werde nie fertig sein, sondern so lange wachsen, wie es noch Fantasie auf der Welt gibt.

Nach dem Erfolg plante Walt ein noch viel größeres Projekt in Florida, inklusive einer Stadt der Zukunft. Er erlebte die Eröffnung nicht mehr. Sein Bruder Roy brachte das Projekt zu Ende und bestand darauf, es zu Ehren seines Bruders „Walt Disney World“ zu nennen. Es öffnete 1971.

Rekord: die meisten Oscars aller Zeiten

Kein anderer Mensch hat so viele Oscars gewonnen wie Walt Disney. Er erhielt 22 reguläre Oscars und zusätzlich 4 Ehren-Oscars und wurde 59-mal nominiert. Einen großen Teil davon bekam er als Produzent für Kurzfilme und Dokumentationen. Sein letzter großer Erfolg zu Lebzeiten war 1964 „Mary Poppins“, eine Mischung aus Real- und Zeichentrickfilm, die für 13 Oscars nominiert wurde und fünf gewann.

Walt Disney und Salvador Dalí

Eine der ungewöhnlichsten Begegnungen seines Lebens war die mit dem surrealistischen Maler Salvador Dalí. Die beiden bewunderten einander und begannen 1945 einen gemeinsamen Kurzfilm namens „Destino“. Das Projekt wurde aus finanziellen Gründen nach wenigen Monaten eingestellt. Erst 2003, Jahrzehnte nach dem Tod beider Künstler, vollendete das Disney-Studio den Film nach den alten Entwürfen. Er wurde sogar für einen Oscar nominiert.

Familie: Lillian, Diane und Sharon

1925 heiratete Walt die Zeichnerin Lillian Bounds, die im Studio als Tuschezeichnerin gearbeitet hatte. Die beiden blieben bis zu seinem Tod verheiratet. 1933 kam ihre Tochter Diane zur Welt, 1936 adoptierten sie Sharon. Walt war ein liebevoller Vater, der seine Töchter jeden Morgen zur Schule fuhr. Er schützte seine Familie bewusst vor der Öffentlichkeit, damit seine Töchter möglichst normal aufwachsen konnten.

Diane Disney Miller gründete später das Walt Disney Family Museum in San Francisco, das sein Leben und Werk dokumentiert. Ein wichtiger Teil der Familiengeschichte bleibt sein Bruder Roy, ohne dessen Finanzgeschick Walts Träume oft gescheitert wären.

Kritik an Walt Disney

Walt Disney wird nicht nur bewundert. In seinem Studio arbeiteten vor allem Männer in den kreativen Positionen, Frauen blieben lange auf das Ausmalen der Figuren beschränkt. 1941 streikten seine Zeichner für bessere Bezahlung und Anerkennung, was Walt als persönlichen Verrat empfand. Er war politisch konservativ und ein entschiedener Antikommunist, 1947 sagte er vor einem Ausschuss des US-Kongresses gegen angebliche Kommunisten in Hollywood aus.

Einige frühe Disney-Filme enthalten rassistische Klischees, etwa „Onkel Remus’ Wunderland“ von 1946, den das Unternehmen heute nicht mehr veröffentlicht. Immer wieder wird ihm auch Antisemitismus vorgeworfen. Belege dafür sind umstritten, und viele frühere Mitarbeiter haben diesem Vorwurf widersprochen. Ein differenzierter Blick zeigt einen Mann, der Großes geschaffen hat und zugleich ein Kind seiner Zeit mit ihren Vorurteilen war.

Wurde Walt Disney eingefroren?

Eines der hartnäckigsten Gerüchte über Walt Disney lautet, sein Körper sei nach seinem Tod tiefgefroren worden, um ihn in der Zukunft wiederzubeleben. Das stimmt nicht. Walt Disney wurde nach seinem Tod eingeäschert, und seine Urne wurde auf dem Friedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale in Kalifornien beigesetzt.

Das Gerücht entstand vermutlich, weil Walt sich für Technik und Zukunftsvisionen begeisterte und weil die erste Kryokonservierung eines Menschen nur wenige Wochen nach seinem Tod Anfang 1967 Schlagzeilen machte. Dass die Beerdigung im engsten Familienkreis stattfand und erst danach bekannt gegeben wurde, heizte die Spekulationen zusätzlich an.

Woran starb Walt Disney?

Walt Disney war jahrzehntelang ein starker Raucher. Im November 1966 wurde bei ihm Lungenkrebs festgestellt, ein Lungenflügel wurde ihm entfernt. Wenige Wochen später, am 15. Dezember 1966, starb er im Krankenhaus in Burbank, direkt gegenüber seinem Studio, zehn Tage nach seinem 65. Geburtstag. Bis zuletzt beschäftigte er sich mit neuen Projekten, vor allem mit seinen Plänen für Florida.

Das Vermächtnis von Walt Disney

Aus dem kleinen Studio der Brüder Disney ist ein weltweiter Konzern geworden, zu dem heute auch Pixar, Marvel, Lucasfilm mit „Star Wars“ und zahlreiche Fernsehsender gehören. Die Disney-Parks auf mehreren Kontinenten, darunter Disneyland Paris, empfangen jedes Jahr Millionen Besucher. Und Generationen von Kindern sind mit Micky Maus, Schneewittchen und Bambi aufgewachsen.

Vielleicht noch größer ist das Vermächtnis seiner Haltung: der Glaube daran, dass Fantasie, gute Geschichten und harte Arbeit die Welt ein bisschen fröhlicher machen können.

Echte und falsche Walt-Disney-Zitate

Kaum ein Unternehmer wird so oft zitiert wie Walt Disney. Viele der bekanntesten Sätze stammen aber nicht von ihm selbst.

„Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun.“ Das ist das wohl berühmteste „Walt-Disney-Zitat“, und es ist nicht von ihm. Der Satz wurde in den 1980er-Jahren von Tom Fitzgerald geschrieben, einem Mitarbeiter von Walt Disney Imagineering, für die Attraktion „Horizons“ im Freizeitpark Epcot in Florida. Walt Disney war da schon fast 17 Jahre tot.

„Alle unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“ Auch dieses Zitat ist weit verbreitet, eine eindeutige Quelle bei Walt Disney ist aber nicht belegt.

„Der Weg, anzufangen, ist, aufzuhören zu reden und mit dem Tun zu beginnen.“ Ein beliebter Motivationsspruch unter Disneys Namen, für den ebenfalls kein sicherer Beleg bekannt ist.

Gut belegt sind dagegen seine Sätze über Disneyland, das niemals fertig wird, und über die Maus, mit der alles begann.

Walt-Disney-Zitate für jeden Anlass

Für Träume und Ziele: „Alle unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“ Auch wenn die Quelle unsicher ist, passt dieser Satz perfekt zu Walts Lebensgeschichte.

Für einen Neuanfang nach einem Rückschlag: Die Geschichte von Oswald und Micky Maus. Aus dem größten Verlust entstand der größte Erfolg.

Für Kreative und Gründer: „Es hat alles mit einer Maus angefangen.“ Eine Erinnerung daran, dass jedes große Werk klein beginnt.

Für Projekte, die wachsen sollen: Sein Satz, dass Disneyland nie fertig wird, solange es noch Fantasie auf der Welt gibt.

Bücher und Filme über Walt Disney

Wer Walt Disney näher kennenlernen möchte, findet in Biografien wie der umfangreichen Darstellung von Neal Gabler einen ausgewogenen Blick auf sein Leben. Wie Walt Disney um die Filmrechte an „Mary Poppins“ kämpfte, erzählt unterhaltsam der Spielfilm „Saving Mr. Banks“ (2013) mit Tom Hanks als Walt Disney und Emma Thompson als Autorin P. L. Travers.

Bücher und Filme über Walt Disney

Was du von Walt Disney lernen kannst

1. Eine Pleite ist kein Urteil über dich. Walt ging mit Laugh-O-Gram bankrott, verlor Oswald und stand mehrfach kurz vor dem Ruin. Trotzdem gab er nicht auf.

2. Glaub an deine Idee, auch wenn alle sie verrückt finden. „Schneewittchen“ galt als Wahnsinn, Disneyland als Fehlinvestition. Beide wurden zu Welterfolgen.

3. Such dir Partner, die dich ergänzen. Ohne seinen Bruder Roy und Zeichner wie Ub Iwerks hätte Walt seine Träume nicht verwirklichen können. Niemand schafft Großes allein.

4. Hör nie auf, dich weiterzuentwickeln. Ton, Farbe, Spielfilm, Fernsehen, Freizeitparks: Walt griff immer wieder nach der nächsten Innovation, statt sich auf seinem Erfolg auszuruhen.

5. Prüfe Zitate, bevor du sie teilst. Selbst der berühmteste Disney-Satz ist nicht von ihm. Echte Inspiration braucht keine erfundenen Quellen.

Warum Walt Disney ein echter Motivationsheld ist

Walt Disney war kein Wunderkind, dem alles in den Schoß fiel. Er war ein Junge, der bei Eis und Schnee Zeitungen austrug, ein junger Mann, der mit seinem ersten Studio pleiteging, und ein Unternehmer, dem man seine wichtigste Figur wegnahm. Jedes Mal hätte er aufgeben können, und jedes Mal stand er wieder auf und dachte noch größer.

Er hat Millionen Menschen zum Lachen, Staunen und Träumen gebracht, und er hat gezeigt, dass Fantasie keine Spielerei ist, sondern eine Kraft, die die Welt verändern kann. Vergiss das nicht, wenn du das nächste Mal an einer Idee zweifelst. Auch das größte Imperium fängt klein an. Bei Walt Disney war es, wie er selbst sagte, eine Maus:

Schneewittchen und die sieben Zwerge (Disney Classics, DVD)

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Saving Mr. Banks (DVD) – mit Tom Hanks und Emma Thompson

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