Mahatma Gandhi
Wer war Mahatma Gandhi?
Mahatma Gandhi hat ein Weltreich besiegt, ohne eine einzige Waffe zu tragen. Mit Fasten, Märschen, einem Spinnrad und unerschütterlicher Gewaltlosigkeit führte der zierliche Anwalt Indien in die Unabhängigkeit. Sein Salzmarsch von 1930 gehört zu den berühmtesten Protestaktionen der Geschichte, und Menschen wie Martin Luther King und Nelson Mandela haben sich auf ihn berufen. Doch Gandhi war auch ein Mensch mit Widersprüchen, über die bis heute gestritten wird.
In diesem Porträt erfährst du, wer Mahatma Gandhi war, was sein Name bedeutet, wie er in Südafrika zum Kämpfer wurde, wie der Salzmarsch ablief, warum er nie den Friedensnobelpreis bekam, was er Adolf Hitler schrieb, wie er starb, ob Indira Gandhi mit ihm verwandt war, welche Zitate wirklich von ihm stammen und was du von ihm für dein eigenes Leben lernen kannst.
| Name | Mohandas Karamchand Gandhi |
|---|---|
| Ehrennamen | Mahatma („große Seele“), Bapu („Vater“), „Vater der Nation“ |
| Geboren | 2. Oktober 1869 in Porbandar, Westindien |
| Gestorben | 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, mit 78 Jahren |
| Todesursache | ermordet durch den Hindu-Nationalisten Nathuram Godse |
| Eltern | Karamchand Gandhi, Minister in Porbandar, und Putlibai Gandhi |
| Ehefrau | Kasturba Gandhi (Heirat 1883, beide waren 13 Jahre alt) |
| Kinder | Harilal, Manilal, Ramdas und Devdas |
| Beruf | Rechtsanwalt, politischer Anführer, Autor |
| Bekannt für | gewaltlosen Widerstand (Satyagraha), Salzmarsch, Unabhängigkeit Indiens |
| Religion | Hindu, offen für alle Religionen |
| Hauptwerk | Autobiografie „Mein Leben“ (Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit) |
Mahatma Gandhis Lebenslauf in Stichpunkten
- 1869Geburt am 2. Oktober in Porbandar
- 1883Heirat mit Kasturba, beide sind 13 Jahre alt
- 1888–1891Jurastudium in London, Zulassung als Anwalt
- 1893Reise nach Südafrika; er wird aus dem Erste-Klasse-Abteil eines Zuges geworfen
- 1894Gründung des Natal Indian Congress
- 1906Beginn des gewaltlosen Widerstands (Satyagraha) gegen diskriminierende Gesetze
- 1915Rückkehr nach Indien
- 1920–1922Kampagne der Nichtzusammenarbeit gegen die britische Herrschaft
- 1930Salzmarsch nach Dandi, rund 385 Kilometer zu Fuß
- 1931Teilnahme an der Round-Table-Konferenz in London
- 1942Kampagne „Quit India“, erneute Verhaftung
- 1944Kasturba stirbt in britischer Haft
- 1947Unabhängigkeit Indiens und Teilung in Indien und Pakistan
- 1948Ermordung am 30. Januar in Neu-Delhi
Wer war Mahatma Gandhi?
Mohandas Karamchand Gandhi war ein indischer Rechtsanwalt, der zur wichtigsten Figur im Kampf um die Unabhängigkeit Indiens von der britischen Kolonialherrschaft wurde. Seine Waffe war nicht die Gewalt, sondern das, was er „Satyagraha“ nannte, die „Kraft der Wahrheit“: friedlicher, aber hartnäckiger Widerstand gegen Unrecht, verbunden mit der Bereitschaft, selbst Leid auf sich zu nehmen.
Gandhi lebte äußerst einfach. Er trug selbst gesponnene Kleidung, aß vegetarisch, fastete regelmäßig und besaß kaum etwas. Gerade diese Bescheidenheit machte ihn für Millionen Inder zum Vorbild und für die britischen Machthaber zu einem Gegner, mit dem sie nicht umzugehen wussten.
Was bedeutet „Mahatma“ und warum heißt er „Bapu“?
„Mahatma“ ist kein Vorname, sondern ein Ehrentitel aus dem Sanskrit. Er bedeutet „große Seele“. Gandhis eigentlicher Vorname war Mohandas. Der Titel setzte sich um 1915 nach seiner Rückkehr aus Südafrika durch, oft wird er dem Dichter Rabindranath Tagore zugeschrieben. Gandhi selbst mochte ihn nicht besonders, weil er sich nicht über andere stellen wollte.
In Indien wird er bis heute liebevoll „Bapu“ genannt, das heißt „Vater“. Offiziell gilt er als „Vater der Nation“. Diese Bezeichnung verwendete der Freiheitskämpfer Subhas Chandra Bose 1944 in einer Radioansprache.
Kindheit, Ehe mit 13 und Studium in London
Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Porbandar an der Westküste Indiens geboren. Sein Vater Karamchand war Minister im kleinen Fürstenstaat, seine Mutter Putlibai eine tief religiöse Frau, die oft fastete. Sie prägte ihn stark. Als Junge war Gandhi schüchtern und ein mittelmäßiger Schüler.
Mit 13 Jahren wurde er, wie damals üblich, mit der gleichaltrigen Kasturba verheiratet. Später sprach er sich entschieden gegen Kinderehen aus. 1888 reiste er nach London, um Jura zu studieren. Seiner Mutter hatte er versprochen, dort auf Fleisch, Alkohol und Frauen zu verzichten. In London kam er mit dem Vegetarismus in Kontakt und las zum ersten Mal intensiv die Bhagavad Gita und die Bergpredigt. 1891 wurde er als Anwalt zugelassen.
Südafrika: wie aus einem Anwalt ein Kämpfer wurde
1893 nahm Gandhi einen Auftrag in Südafrika an. Kurz nach seiner Ankunft erlebte er die Erniedrigung, die sein Leben veränderte: In Pietermaritzburg wurde er aus dem Erste-Klasse-Abteil eines Zuges geworfen, obwohl er eine gültige Fahrkarte hatte, weil er kein Weißer war. Die Nacht verbrachte er frierend im Bahnhof und beschloss, gegen diese Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Aus dem geplanten einen Jahr wurden über zwanzig. Gandhi gründete 1894 den Natal Indian Congress und organisierte ab 1906 den Widerstand der indischen Einwanderer gegen diskriminierende Gesetze. Dabei entwickelte er seine Methode des Satyagraha. Er wurde mehrfach verhaftet, gewann aber schließlich Zugeständnisse der Regierung. 1915 kehrte er als bekannter Mann nach Indien zurück.
Satyagraha: Gandhis gewaltloser Widerstand einfach erklärt
Gewaltlosigkeit bedeutete für Gandhi nicht, passiv zu sein. Im Gegenteil: Satyagraha verlangt Mut. Wer Unrecht sieht, soll sich weigern, mitzumachen, etwa ungerechte Gesetze zu befolgen, Steuern zu zahlen oder britische Waren zu kaufen. Gleichzeitig soll er dem Gegner ohne Hass begegnen und bereit sein, Strafen und Schläge hinzunehmen, ohne zurückzuschlagen. Gandhi war überzeugt, dass dies das Gewissen des Gegners erreicht und ihn auf Dauer verändert.
Zu seinen Mitteln gehörten Boykotte, Streiks, Märsche und Fastenaktionen. Mehrmals trat er in den Hungerstreik, um Gewalt zwischen Hindus und Muslimen zu beenden oder seine Anhänger zur Disziplin zu mahnen. Seine Fastenaktionen waren so wirkungsvoll, dass sich Gegner einigten, nur damit er nicht starb.
Der Salzmarsch 1930: Protest mit einer Handvoll Salz
Die britische Kolonialregierung hatte ein Monopol auf Salz. Inder durften es weder selbst gewinnen noch verkaufen und mussten darauf Steuern zahlen, obwohl Salz zum Leben notwendig ist. Gandhi machte daraus das Symbol des Widerstands.
Am 12. März 1930 brach er mit zunächst 78 Anhängern von seinem Ashram in Sabarmati auf. Rund 24 Tage und etwa 385 Kilometer später erreichte er am 5. April das Küstendorf Dandi. Am Morgen des 6. April hob er am Strand eine Handvoll salzhaltigen Schlamm auf und brach damit symbolisch das Gesetz. Tausende Menschen hatten sich ihm unterwegs angeschlossen. Im ganzen Land begannen Menschen, illegal Salz zu gewinnen. Rund 60.000 wurden verhaftet, auch Gandhi selbst. Der Salzmarsch machte die Unabhängigkeitsbewegung weltweit bekannt, das amerikanische Magazin Time ernannte Gandhi zum „Mann des Jahres 1930“.
Spinnrad, Gandhi-Kappe und die berühmte Brille
Zu den Symbolen Gandhis gehört das Spinnrad, auf Hindi „Charkha“. Gandhi spann jeden Tag selbst Garn und rief alle Inder dazu auf, ihre Kleidung aus selbst gesponnenem Stoff, dem „Khadi“, zu tragen, statt teure britische Textilien zu kaufen. Das Spinnrad wurde zum Zeichen für Selbstständigkeit und war zeitweise auf der Flagge der Unabhängigkeitsbewegung zu sehen.
Die weiße „Gandhi-Kappe“ aus Khadi trug er selbst nur einige Jahre, sie wurde aber zum Erkennungszeichen indischer Politiker. Und seine runde Nickelbrille ist weltberühmt. Eine seiner Brillen wurde 2020 in England für rund 260.000 Pfund versteigert.
Unabhängigkeit und Teilung Indiens
In den 1930er- und 1940er-Jahren verhandelte Gandhi mit den Briten, rief 1942 zur Kampagne „Quit India“ („Verlasst Indien“) auf und verbrachte insgesamt viele Jahre im Gefängnis. Am 15. August 1947 wurde Indien unabhängig. Doch Gandhis größter Traum, ein geeintes Land für Hindus und Muslime, erfüllte sich nicht. Britisch-Indien wurde in Indien und Pakistan geteilt, und bei den folgenden Unruhen starben Hunderttausende Menschen.
Gandhi nahm an den Feiern zur Unabhängigkeit nicht teil. Er war in Kalkutta, um mit einem Fasten die Gewalt zwischen den Religionen zu beenden.
Gandhis Tod: Wer hat Gandhi erschossen?
Am 30. Januar 1948 ging Gandhi am Abend im Garten des Birla House in Neu-Delhi zu seinem täglichen Gebet. Der Hindu-Nationalist Nathuram Godse trat vor ihn und schoss ihm dreimal in die Brust. Gandhi starb wenige Minuten später, er war 78 Jahre alt. Godse warf ihm vor, gegenüber den Muslimen und Pakistan zu nachgiebig gewesen zu sein. Er wurde 1949 hingerichtet.
Ganz Indien trauerte, Millionen Menschen begleiteten den Trauerzug. Das Birla House ist heute als Gedenkstätte „Gandhi Smriti“ zugänglich. Gandhis Ashram in Sabarmati bei Ahmedabad ist ebenfalls ein Museum.
Kasturba und die Familie Gandhi
Gandhis Ehe mit Kasturba dauerte über 60 Jahre. Sie war keineswegs nur die Frau an seiner Seite: Sie nahm an Protesten teil, kam selbst ins Gefängnis und widersprach ihrem Mann, wenn sie anderer Meinung war. Kasturba starb im Februar 1944 in britischer Haft im Aga-Khan-Palast in Pune.
Die beiden hatten vier Söhne: Harilal, Manilal, Ramdas und Devdas. Besonders schwierig war das Verhältnis zum ältesten Sohn Harilal, der sich vom Vater vernachlässigt fühlte und ein unglückliches Leben führte. Unter den Enkeln wurden einige bekannt, etwa der Friedensaktivist Arun Gandhi, der Historiker Rajmohan Gandhi und der Diplomat Gopalkrishna Gandhi. Die Enkelin Ela Gandhi wurde in Südafrika Politikerin.
Ist Indira Gandhi mit Mahatma Gandhi verwandt?
Nein. Das ist eine der häufigsten Verwechslungen. Indira Gandhi, die spätere Premierministerin Indiens, war die Tochter von Jawaharlal Nehru. Den Namen Gandhi erhielt sie durch die Heirat mit Feroze Gandhi, der mit Mahatma Gandhi nicht verwandt war. Auch ihre Söhne Rajiv und Sanjay sowie Rahul und Priyanka Gandhi gehören nicht zur Familie des Mahatma.
Warum bekam Gandhi nie den Friedensnobelpreis?
Gandhi wurde mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert, unter anderem 1937, 1938, 1939, 1947 und kurz vor seinem Tod 1948. Er bekam ihn nie. 1948 vergab das Nobelkomitee den Preis gar nicht, weil es „keinen geeigneten lebenden Kandidaten“ gab, was viele als stille Würdigung Gandhis verstehen. Später bezeichneten Vertreter des Nobelinstituts es als größtes Versäumnis in der Geschichte des Preises. Als der Dalai Lama 1989 den Friedensnobelpreis erhielt, wurde dies ausdrücklich auch als Ehrung für Gandhi verstanden.
Gandhi und Hitler: die Briefe an den „Freund“
1939 und 1940 schrieb Gandhi zwei Briefe an Adolf Hitler, die mit „Lieber Freund“ beginnen. Darin bat er ihn eindringlich, einen Krieg zu vermeiden, und warb für die Gewaltlosigkeit. Die Briefe erreichten Hitler nie, die britischen Behörden hielten sie zurück. Die Anrede klingt heute befremdlich. Für Gandhi gehörte es aber zu seinem Prinzip, auch den schlimmsten Gegner als Menschen anzusprechen. Rückblickend zeigen die Briefe auch, wo die Grenzen seiner Methode lagen.
Religion: War Gandhi Hindu?
Gandhi war gläubiger Hindu, die Bhagavad Gita war sein wichtigstes Buch. Gleichzeitig las er die Bibel, den Koran und buddhistische Schriften und ließ bei seinen Gebetsversammlungen Texte aus verschiedenen Religionen vortragen. Er sagte, alle Religionen seien wahr, aber keine sei vollkommen. Genau diese Offenheit machte ihn für radikale Hindus zum Feind.
Kritik und Schattenseiten: War Gandhi ein guter Mensch?
So verehrt Gandhi ist, es gibt auch berechtigte Kritik. In seinen frühen Jahren in Südafrika äußerte er sich abwertend über schwarze Afrikaner. 2018 wurde deshalb eine Gandhi-Statue an der Universität von Ghana entfernt. Beim Kastensystem kämpfte er gegen die Unberührbarkeit, verteidigte aber lange die Einteilung der Gesellschaft in Stände. Das brachte ihn in scharfen Konflikt mit B. R. Ambedkar, dem Vorkämpfer der Unberührbaren. Auch der Umgang mit seiner Familie und seine umstrittenen Keuschheitsexperimente im hohen Alter werden kritisch gesehen.
Diese Seiten gehören zur Wahrheit dazu. Sie machen Gandhis Leistung nicht kleiner, zeigen aber, dass auch große Vorbilder Menschen mit Fehlern sind.
Der Film „Gandhi“ von 1982
Wer Gandhis Leben in drei Stunden erleben will, sollte „Gandhi“ von Richard Attenborough sehen. Ben Kingsley spielt die Titelrolle mit einer verblüffenden Ähnlichkeit. Der Film gewann acht Oscars, darunter als bester Film, für die beste Regie und für Ben Kingsley als besten Hauptdarsteller. Er erzählt Gandhis Weg von der Zugszene in Südafrika bis zu seiner Ermordung.
Statuen und Gedenktage
Gandhi-Statuen stehen auf der ganzen Welt, unter anderem seit 2015 auf dem Parliament Square in London, gegenüber dem britischen Parlament, gegen das er einst kämpfte. Sein Geburtstag, der 2. Oktober, ist in Indien als „Gandhi Jayanti“ ein Nationalfeiertag. Seit 2007 begehen die Vereinten Nationen diesen Tag zudem als Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit.
Echte und falsche Gandhi-Zitate
Kaum jemandem werden so viele Sätze zugeschrieben wie Gandhi. Der berühmte Satz „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ steht so nicht in seinen Schriften. Er ist eine stark verkürzte Fassung eines längeren Gedankens, in dem Gandhi schrieb, dass sich mit dem Wandel des Einzelnen auch die Haltung der Welt ihm gegenüber ändert. Auch „Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du“ ist in Gandhis Werk nicht belegt. Und „Auge um Auge, und die ganze Welt wird blind“ wird ihm oft zugeschrieben, ohne dass es dafür einen sicheren Beleg gibt.
Echt ist dagegen etwa sein Gedanke, dass Gewaltlosigkeit die größte Kraft ist, die der Menschheit zur Verfügung steht, und dass es genug auf der Welt gibt für die Bedürfnisse aller, aber nicht für die Gier aller. Wer Gandhi im Original lesen möchte, greift am besten zu seiner Autobiografie.
Bücher von und über Gandhi
Gandhis eigene Lebensgeschichte heißt auf Deutsch „Mein Leben“, im Original „Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit“. Er schrieb sie in den 1920er-Jahren und erzählt darin offen auch von seinen Fehlern. Ebenfalls wichtig ist seine frühe Schrift „Hind Swaraj“ von 1909 über die Selbstbestimmung Indiens.
Bücher und Filme über Mahatma Gandhi
Was du von Gandhi lernen kannst
Gandhis Leben steckt voller Lektionen, die weit über die Politik hinausgehen:
- Kleine Taten können Großes bewirken. Eine Handvoll Salz und ein Spinnrad haben ein Weltreich ins Wanken gebracht. Unterschätze nie die Wirkung einer klaren, symbolischen Handlung.
- Stärke braucht keine Gewalt. Wer ruhig, aber unbeugsam bei seiner Überzeugung bleibt, ist oft stärker als jemand, der laut wird.
- Fang bei dir selbst an. Gandhi verlangte von anderen nichts, was er nicht selbst lebte. Glaubwürdigkeit entsteht durch Vorbild.
- Einfachheit befreit. Je weniger Gandhi besaß, desto freier war er. Frag dich, was du wirklich brauchst.
- Auch Gegner sind Menschen. Gandhi bekämpfte das Unrecht, nicht die Person. Das öffnet Türen, die Hass verschließt.
- Niemand ist perfekt. Gandhi hat Fehler gemacht und darüber geschrieben. Gerade das macht ihn menschlich.
Warum Gandhi ein echter Motivationsheld ist
Gandhi war kein geborener Held. Er war ein schüchterner Junge, ein unsicherer junger Anwalt, der bei seinem ersten Prozess vor Aufregung kein Wort herausbrachte. Erst die Erfahrung von Ungerechtigkeit hat ihn wachsen lassen. Er zeigt, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern trotzdem für das einzustehen, was richtig ist. Und er zeigt, dass ein einzelner Mensch mit einer klaren Überzeugung die Welt verändern kann.




