Vor fast 2000 Jahren schrieb der römische Philosoph Seneca eine Schrift, die heute aktueller wirkt denn je. In „Von der Kürze des Lebens“ wendet er sich an seinen Freund Paulinus und widerspricht der Klage, das Leben sei zu kurz. Seine These: Wir haben genug Zeit, doch wir verschwenden einen großen Teil davon.
Worum geht es?
Seneca beschreibt Menschen, die ihr Leben mit Geschäftigkeit, Ehrgeiz, Vergnügungen und den Wünschen anderer füllen und dabei vergessen, wirklich zu leben. Er zeigt, wie du deine Zeit bewusst nutzt, statt sie dir stehlen zu lassen, und warum die Beschäftigung mit der Weisheit das Leben verlängert. In der zweiten Schrift, „Vom glücklichen Leben“, fragt er, worin wahres Glück besteht, und findet die Antwort in der Tugend und der inneren Freiheit, nicht im Besitz.
Für wen ist das Buch?
Für alle, die das Gefühl haben, dass ihnen die Tage durch die Finger rinnen. Die Texte sind kurz und lassen sich an ein, zwei Abenden lesen, wirken aber lange nach.
Zum Buch
Taschenbuch, 122 Seiten, Reclam, übersetzt von Marion Giebel.






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