1903 schickte der 19-jährige Offiziersschüler Franz Xaver Kappus seine Gedichte an Rainer Maria Rilke und bat um ein Urteil. Rilke antwortete, und daraus wurde ein Briefwechsel über mehrere Jahre. Nach Rilkes Tod veröffentlichte Kappus 1929 die zehn Briefe, die er erhalten hatte. Seitdem gehören sie zu den meistgelesenen Texten Rilkes.
Worum geht es?
Rilke beurteilt die Gedichte kaum. Stattdessen schreibt er über das, was ein kreatives und erfülltes Leben ausmacht: nach innen zu gehen und zu prüfen, ob man schreiben muss, die Einsamkeit anzunehmen, Geduld mit allem Ungelösten im Herzen zu haben und die Fragen selbst zu lieben. Diese Gedanken berühren nicht nur Schreibende, sondern jeden, der vor einer wichtigen Lebensentscheidung steht.
Was ist enthalten?
Neben den zehn Briefen an Kappus enthält diese Ausgabe auch die „Briefe an eine junge Frau“, die Rilke in seinen späten Jahren schrieb und die denselben warmen, ermutigenden Ton haben.
Zum Buch
Gebundene Schmuckausgabe mit Kupferprägung, 96 Seiten, Anaconda Verlag. Ein schönes Geschenk für Menschen, die gerade an einem Wendepunkt stehen.






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