Im Winter 1912 begann Rainer Maria Rilke auf Schloss Duino bei Triest mit den ersten Versen einer Gedichtfolge, die ihn zehn Jahre lang beschäftigen sollte. Vollenden konnte er die Duineser Elegien erst im Februar 1922 im Schweizer Château de Muzot. In denselben Wochen entstanden, fast wie ein Geschenk, auch die Sonette an Orpheus.
Worum geht es?
Die zehn Elegien stellen die großen Fragen des Menschseins: Wer sind wir zwischen Engel und Tier? Wie gehen wir mit Vergänglichkeit, Liebe und Tod um? Berühmt ist der Anfang „Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“. Die Sonette an Orpheus antworten darauf mit einem hellen, lebensbejahenden Ton. Sie sind einer jung verstorbenen Tänzerin gewidmet und feiern das Rühmen, das Singen und das Dasein.
Für wen ist das Buch?
Für alle, die Rilke über die bekannten Einzelgedichte hinaus entdecken möchten. Die Texte wollen langsam gelesen werden, gern auch laut. Viele Leserinnen und Leser kehren ein Leben lang zu ihnen zurück.
Zum Buch
Insel Taschenbuch, 89 Seiten, beide Zyklen vollständig.






Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.